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Rhodos

Die Hauptinsel der griechischen Dodekanes in der Ägais präsentiert sich offen für Tourismus und ursprünglich zugleich.

Das Landschaftsbild ist geprägt von steil zum Meer hin abfallenden Gebirgsketten, höchste Erhebung ist der Attaviros mit 1215 Metern.

Einst, laut Sage, aus dem Meer entstanden und von Göttervater Zeus dem Sonnengott Helios geweiht, lacht die Sonne über Rhodos in der Tat mehr als 3000 Stunden im Jahr.

Hauptort ist die Stadt Rhodos, deren Altstadt 1988 zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt wurde.
Im Großmeisterpalast des Johanniterordens, mit seinen sehenswerten Mosaiken, befindet sich eine Skulpturensammlung.
Touristen flanieren auf der "Odos sokralous".

Am Fuße des Filerimos befindet sich die Akropolis von Ialysos, die Ruinen aus verschiedenen Epochen sind eine Touristenattraktion.

Schon Kaiser Augustus soll in den Thermen von Kalithea ein Bad genossen haben.
Hier findet man ruhige Badebuchten und eine Tauchschule.

Vor 2000 Jahren zerstörte ein Erdbeben die Mauern von Kamiros.
Die umfangreichen Ausgrabungen der Ruinenstadt an der Westküste gliedern sich terrassenförmig in Marktplatz, Wohnstatt und Akropolis.

Das unter Denkmalschutz stehende Lindos wurde im 11. Jahrhundert v. Chr. gegründet.
Ein Serpentinenweg führt in den schmucken Künstlerort mit seinen weißen, mit Hibiskusblüten geschmückten Kuben-Häusern. Die Akropolis stammt aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. und ist von einer im 14. Jahrhundert ausgebauten Johanniterfestung umgeben.

In dem belebten Ort Archangelos an der Ostküste gibt es viele Restaurants, man lebt vom Zitrusfrüchte- und Olivenanbau und der Keramikherstellung. In der Nähe liegen die Strände Stegna und Tsambika Beach mit dem Tsambika Kloster.

Noch in den Kinderschuhen steckt der Tourismus im Süden von Rhodos.
Lardos verdankt seinen Namen dem hier häufig vorkommenden schwarzen Granitstein.
Es gibt wenig Autoverkehr, gemütliche Tavernen gruppieren sich um den Dorfbrunnen.
Das Bergdorf Siana ist bekannt für erstklassigen Honig und Joghurt, sowie seinen Tresterschnaps Souma. Ab 18.00 Uhr fahren keine Autos mehr durch die Hauptstraße von Gennadi.
Der saubere Strand ist 15 Kilometer lang.

Lohnend auf Rhodos auch die Besichtigung des Tales der Schmetterlinge.
In der gepflegten Anlage trifft man die meisten Bewohner zwischen Juni und September an, unter anderem den nur hier beheimateten Gepunkteten Harlekin.