Türkei - Antalya
Die türkische Hafenstadt Antalya liegt an der Mittelmeerküste, an der so genannten Türkischen Riviera. Die Stadt hat heute knapp 700.000 Einwohner und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Im Laufe der Zeit wurde sie von vielen verschiedenen Völkern erobert und bewohnt, fast alle haben architektonisch und kulturell ihre Spuren hinterlassen.

Gegründet wurde die Stadt bereits im Jahr 158 v. Chr. von dem König Attalos II., dem Herrscher von Pergamon, nach ihm wurde sie auch benannt. In der Zeit des byzantinischen Reiches war Antalya ein bedeutsames christliches Zentrum.
Erst im 14. Jahrhundert kam Antalya unter osmanische Herrschaft. Die Relikte und Ausgrabungsfunde aus der Vergangenheit der Stadt kann man in dem berühmte archäologischen Museum Antalyas betrachten, es liegt nur zwei Kilometer vom Zentrum der Stadt entfernt.

Heute ist Antalya einer der wichtigsten Touristenorte der Türkei. Viele Besucher kommen am internationalen Flughafen von Antalya in der Türkei an, nicht weit entfernt liegen beliebte Badeorte wie zum Beispiel Kemer und die langen Sandstrände der türkischen Riviera.
Zu den bedeutsamen Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört unter anderem das Hadrianstor, das noch aus der Antike stammt und einst Teil der Stadtmauer war. Errichtet wurde das Hadrianstor im Jahr zu 130 n. Chr. zu Ehren des römischen Kaisers Hadrian der in diesem Jahr die Stadt besuchte.
In der historischen Altstadt gibt es noch viele alte Gebäude, wie zum Beispiel die mittelalterlichen Holzhäuser in den Gassen um den Jachthafen Antalyas. Der Hafen selbst ist von einer alten Kaimauer umrandet und nur über eine steile Treppe zu erreichen. Um ihn herum liegen zahlreiche Geschäfte und Bars. Auf der linken und rechten Seite des Tores befinden sich reich geschmückte Türme.
Als Wahrzeichen Antalyas gilt das Minarett der Yivli- Minare- Moschee im Zentrum der Stadt. Es wurde bereits im 13. Jahrhundert erbaut. Viele Touristen besuchen auch den Garten der Toleranz, ein Projekt zum Thema Religionsvielfalt. Hierbei führen die Eingangstüren einer Moschee, einer Synagoge und einer Kirche auf einen gemeinsamen Platz, der als Park angelegt wurde.